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Der Schengenraum modernisiert seine Grenzkontrollen: Mit dem Entry-Exit-System (EES) werden Ein- und Ausreisen von Bürgerinnen und Bürgern aus Nicht-EU-Staaten künftig digital erfasst. Jeder Grenzübertritt wird biometrisch dokumentiert – mit Fingerabdrücken und Gesichtserkennung. Ziel ist es, die Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die bisherige manuelle Stempelung im Pass abzulösen.
Was bedeutet das für Reisende?
Geschäftsreisende aus Drittstaaten, die häufig in die EU einreisen, müssen sich auf längere Wartezeiten bei den ersten Einreisen einstellen. Einmal registriert, soll der Prozess aber deutlich schneller laufen. Die bisherigen Passstempel entfallen, stattdessen wird die Aufenthaltsdauer elektronisch gespeichert und automatisch überprüft.
Welche Herausforderungen entstehen?
Gerade in der Anfangsphase ist mit Verzögerungen an Flughäfen und Grenzübergängen zu rechnen. Automatisierte Terminals und Self-Service-Stationen sollen den Prozess beschleunigen, allerdings sind nicht alle Flughäfen gleichermaßen vorbereitet. Zudem könnte es für Vielreisende zu Fragen bei der Datenverwaltung kommen, etwa im Hinblick auf Datenschutz und fehlerfreie Erfassung.
Chancen durch Digitalisierung
Langfristig bringt das System Vorteile: schnellere Kontrollen, weniger Missverständnisse bei der Aufenthaltsdauer und mehr Transparenz. Unternehmen profitieren von einer besseren Planbarkeit, sobald sich das System eingespielt hat. Für Vielreisende kann die digitale Erfassung sogar Reiseerleichterungen bedeuten, da wiederholte Ein- und Ausreisen effizienter dokumentiert werden.
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Informieren Sie Mitarbeitende aus Drittstaaten rechtzeitig über die neuen Verfahren
Planen Sie bei Reisen ab Herbst 2025 zusätzliche Zeit für Grenzübertritte ein
Überprüfen Sie interne Reiserichtlinien und passen Sie diese bei Bedarf an
Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Mitarbeitenden für digitale Sicherheitsprozesse zu sensibilisieren
Fazit
Das Entry-Exit-System ist ein Meilenstein für die Digitalisierung der EU-Grenzen. Für Unternehmen bedeutet es zunächst mehr Planungsaufwand, mittelfristig aber auch Vorteile durch transparente und verlässliche Abläufe. Wer frühzeitig informiert und vorbereitet ist, stellt sicher, dass Geschäftsreisen reibungslos verlaufen.
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